Porsche

911 Targa Nummer 1

130 PS95.5 KW
1965 Baujahr
POA Euro

Details

• Der erste 911 Targa
• Fahrgestellnummer 1
• Ehemaliges Versuchsfahrzeug von Porsche
• Sehr gut dokumentierte Historie
• 2001-2003 umfangreich in Deutschland restauriert
• Seit 19 Jahren in letzter Hand
• Zahlreiche Unterschiede zur Serie

Wir bieten hier ein einzigartiges Stück Geschichte an: den allerersten Porsche 911 Targa – Urahn einer legendären Baureihe und Namensgeber einer ganzen Fahrzeugkategorie.

Im Jahr 1962 begann der Zuffenhausener Sportwagenhersteller, über die Zukunft des offenen Porsche nachzudenken. Nach langer Entwicklungszeit und verschiedenen Ideen entschied man sich für die Version mit festem Überrollbügel und herausnehmbaren Dach. Im September 1965 stellte Porsche auf der IAA in Frankfurt dann den ersten „Targa“ vor. Der Name „Targa“ war perfekt gewählt. Zum einen bedeutet es auf italienisch Schild – was perfekt zum Sicherheitsaspekt des neuartigen Targabügels und des Daches passt. Zum anderen erinnerte der Name aber auch an die Erfolge Porsches bei den Targa Florio Rennen. Heute steht der Begriff für eine ganze Fahrzeugklasse, da etliche weitere Hersteller das Konstruktionsprinzip übernommen haben und ebenfalls Fahrzeuge mit Targadächern herausgebracht haben.

Porsche startete für das neue Targa-Modell einen eigenen Nummernkreis, der mit 500001 beginnt – genau dieses Auto.

Zur Prüfung des Wagens haben wir mit Jochen Bader einen absoluten Fachmann für die frühen Porsche 911-Modelle hinzugezogen. Er war viele Jahre Leiter der Porsche Classic-Werkstatt und als solcher für die Werksrestaurierungen im Hause Porsche verantwortlich. Er ist einer der erfahrensten Spezialisten bei der Bewertung von Porsche Automobilen und ist im Auftrag zahlreicher Sammler weltweit im Einsatz, um die Originalität und den Zustand von besonderen Klassikern der Marke Porsche zu untersuchen.

Zusammen haben wir viele besondere Details am Fahrzeug gefunden, die von der späteren Serienproduktion abweichen und den Prototypenstatus zeigen.

Zum einen finden sich am Fahrzeug zahlreiche kleine Details, die sonst nur an 911 Coupés bis Mitte 1965 zu finden sind und in Kombination mit der Targa-Karosserie somit etwas ganz Besonderes sind. So zum Beispiel die Holzverkleidung am Armaturenbrett, die einfache Knieleiste und die nicht verstellbaren Federbeindome. Da die Serienproduktion erst 1967 begann, sind diese frühen Details an den Targas aus der späteren Serienfertigung nicht mehr zu finden.

Aufgrund der vielen 1965er Details sind Jochen Bader und wir uns sicher, dass dieser von uns angebotene Wagen Mitte 1965 gebaut worden ist. Das präzise Baudatum ist nicht bekannt, da man bei Porsche damals lediglich das Datum der Auslieferung und nicht das Datum der Fertigstellung dokumentiert hat.

Es gibt darüber hinaus einen Bericht, dass die nachfolgende Fahrgestellnummer 500 002 von Entwickler Helmut Bott im September 1965 für Testfahrten verwendet wurde, was ebenfalls zeigt, dass unser Wagen vorher gebaut wurde.

Neben den 1965er Details unterscheidet sich dieser Wagen aber auch in einigen, für den Targa spezifischen, Details von den späteren Serienautos, wie z.B.:

– der Targa Bügel hat keine Lüftungsöffnungen
– das „Soft-Window“ ist anders konstruiert und verfügt über einen Holzspriegel
– das Targa-Dach ist nicht faltbar

Laut der Porsche Auslieferungsbestätigung wurde der Wagen im Versuch bei Porsche eingesetzt und erst am 13.07.1967 verkauft. Interessanterweise war der Käufer die Firma Volkswagen in Wolfsburg. Auf der Kardex ist zudem eine Wartung im Jahr 1969 durch den Porsche Händler Müller vermerkt. Dabei dürfte es sich um den Händler Petermax Müller im eine Fahrstunde entfernt gelegenen Hannover handeln. Die weitere Historie ist sehr gut durch den alten Kfz-Brief und eine Aufstellung vom Kraftfahrt-Bundesamt dokumentiert.

Der Wagen blieb immer in der gleichen Region in Norddeutschland. Nachdem der Wagen 1979 abgemeldet wurde, lagerte ihn der vorletzte Eigentümer ein. 22 Jahre später verkaufte er den Wagen dann im Jahr 2001 als Restaurierungsprojekt an den jetzigen Eigentümer. Dieser dokumentierte mit zahlreichen Fotos den Zustand beim Ankauf und bei der Abholung. Er ließ den Wagen direkt nach dem Erwerb bei einem renommierten und auf Porsche spezialisierten deutschen Restaurierungsbetrieb restaurieren. Die Restaurierung dauerte von Februar 2001 bis Mai 2003 und ist sehr gut mit Bildern und Rechnungen dokumentiert.

Dieses Auto ist ein sehr wichtiges Stück der Porsche-Geschichte und wir sind froh, Ihnen dieses seltene Exemplar anbieten zu können.

Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie an weiteren Informationen Interesse haben.

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