Maserati

Khamsin

320 PS235 KW
1981 Baujahr
179000 Euro

Details

- Design-Meisterwerk von Marcello Gandini
- Umfangreich in deutschem Fachbetrieb restauriert
- Französische Erstauslieferung
- 4,9 Liter V8 mit 320 PS (235 kW)
- 1 von circa 435 gebauten Fahrzeugen

1971 beauftragte Maserati den berühmten Designer Marcello Gandini von Bertone damit, einen Nachfolger für den erfolgreichen Ghibli zu entwerfen. Auf dessen technischer Grundlage sollte unter Einsatz technischer Komponenten aus dem Mutterhaus Citroën ein sportlicher Gran Turismo entstehen. Wie bei Maserati üblich, stand ein Wind Pate für das neue Modell, in diesem Fall der ägyptische Wüstenwind Chamsin.

Gandini ist bis heute einer der einflussreichsten und berühmtesten Automobildesigner. Er schuf legendäre Autos wie den Lamborghini Miura, den Lamborghini Countach, den Lancia Stratos, den Bugatti EB110, den Alfa Romeo Montreal und viele mehr. Er präsentierte mit dem Khamsin ein wunderschönes und modernes zweitüriges Sportcoupé mit Fließheck, das sich optisch deutlich von seinem Vorgänger unterschied. Gegenüber den runderen Formen des Ghibli näherte sich der Neue dem damaligen Ideal der Keilform an. Die ruhig laufenden, langen Linien des Khamsin wurden damals unter anderem als „zeitgemäß, einzigartig, außergewöhnlich“ bezeichnet.

Die klare Linie wird dank klappbarer Frontscheinwerfer nicht unterbrochen und ermöglicht eine besonders flache Front. Ein weiteres Highlight ist die Heckpartie aus Glas. Ein Detail, das Gandini auch beim Lamborghini Espada verwendete. Die Rückscheinwerfer sind darin eingelassen, was gute Sicht beim rückwärts einparken ermöglicht und generell ein neues Fahrgefühl beim Blick in den Innenspiegel vermittelt.

Wegen der flachen Fronthaube wurde Motor weit nach hinten versetzt, weshalb das Lenkgetriebe davor montiert wurde. Daraus ergab sich eine optimale Achslastverteilung, die für eine gute Straßenlage und Komfort auch auf längeren Strecken sorgte.

Vom Ghibli übernommen wurde dessen kraftvoller und bewährter 4,9-Liter-V8-Motor, der im Khamsin 320 PS (235 kW) leistete. So erreichte er aus dem Stand innerhalb von 6,6 Sekunden die 100 km/h, und in der Spitze waren 272 km/h möglich.

Die Kraftübertragung erfolgte mittels ZF-Fünfganggetriebe oder optional eine Borg-Warner-Dreigangautomatik. Die hintere Starrachse des Ghibli wurde gegen Einzelradaufhängung getauscht, was den Khamsin zum ersten Frontmotor-Maserati mit Rundum-Einzelradaufhängung machte.

Ungewöhnlich für einen Sportwagen war der Einsatz zahlreicher hydraulischer Systeme, die vom Citroën SM übernommen worden waren. Die Kupplung wurde hydraulisch gesteuert, und die Hochdruckbremsanlage reagierte schnell und stark. Das Lenksystem verfügte über ein geschwindigkeitsabhängiges Servo. Auch das Klappen der Frontscheinwerfer sowie die Verstellung der Frontsitze erfolgten hydraulisch.

In seiner Zeit war der Khamsin der Maserati mit dem stärksten Motor und auch das teuerste Modell seiner Zeit. Er wurde serienmäßig mit Klimaanlage, Lederausstattung, getönten Scheiben, elektrischen Fensterhebern, hydraulisch verstellbaren Vordersitzen, Alarmanlage und Radio ausgeliefert. Während seiner Bauphase wurde der Wagen im Grunde nicht überarbeitet, lediglich 1976/77 wurden neue Lüftungsschlitze an der Spitze der Motorhaube hinzugefügt, das Armaturenbrett überarbeitet und das Lenkrad mittig abgepolstert.

Obwohl der Khamsin stilistisch ein echtes Meisterstück war, das zudem durch Technik, Ausstattung und Fahrleistungen absolut überzeugte, wurden nur sehr wenige Fahrzeuge gebaut. Der Khamsin kam zu einer denkbar ungünstigen Zeit für solch ein „Supercar“ auf den Markt, denn die Ölkrise ließ die Nachfrage nach verbrauchsstarken V8-Motoren rapide sinken. Insgesamt wurden bis 1982 nur um die 430 Exemplare gebaut (die Angaben schwanken zwischen 417 und 435 Fahrzeugen).

Das hier angebotene Fahrzeug wurde im Februar 1981 in Frankreich erstmals zugelassen und ist damit eines der letzten gebauten Autos.

Die Historie ist durch eine Vielzahl von Rechnungen bis zurück in die frühen 1980er belegt. Insgesamt gehen aus den Rechnungen drei Vorbesitzer in Frankreich hervor, bevor der Khamsin 2013 an den jetzigen Eigentümer nach Deutschland verkauft wurde. Dieser ließ den Wagen umfangreich bei einem Deutschen Fachbetrieb restaurieren und investierte 155.000 € in das Fahrzeug. Die Arbeiten sind durch Rechnungen und Fotos gut dokumentiert. Bei Interesse geben wir hier gerne im Detail Auskunft.

Im Zuge der Restaurierung wurde die Karosserie des Wagens umfangreich überholt und der ursprünglich silberne Wagen im originalen Farbton dunkelblau-metallic neu lackiert. Das Leder im Interieur ist zu einem großen Teil noch original. Die Sitzmittelbahnen und die Türtafeln wurden mit dunkelbraunem Alcantara neu bezogen, um dem Innenraum etwas mehr Farbe zu geben und so harmoniert das Interieur sehr schön mit der Außenfarbe. Die Oberseite des Armaturenbrettes wurde ebenfalls neu bezogen.

Der Wagen kann nach Absprache jederzeit bei uns in 33415 Verl besichtigt werden. Eine Hebebühne steht Ihnen dafür selbstverständlich ebenfalls zur Verfügung.

Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie an weiteren Informationen Interesse haben.

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