Maserati

Mistral 3700

245 PS180 KW
1965 Baujahr
200.000 Euro

Details

- Komplettrestaurierung in Deutschland, die 2017 abgeschlossen wurde
- "matching numbers" Motor
- außergewöhnlich guter Zustand
- Italienische Auslieferung

Der Maserati Mistral übernahm die Nachfolge des 3500 GT und wurde unter der Leitung von Guido Alfieri entwickelt. Gezeichnet wurde die sportliche und kompakte Karosserie von Pietro Frua. Das Design war sehr modern und durch die große Heckklappe konnte zudem das Gepäck viel einfacher beladen werden. Nicht zu unterschätzen bei einem GT für die große Reise. Der Mistral wird von vielen als Pietro Freas Meisterstück bezeichnet und er selbst kopierte den Entwurf später noch beim AC 428 und beim Monteverdi High Speed 375. Sie wirkt auf dem Mistral aber deutlich besser aufgrund der kompakten und sportlichen Ausmaße.

Der Mistral hieß zunächst schlicht 2posti und wurde dann, auf Anraten des französischen Importeurs, in Mistral umbenannt. Er war damit der erste Maserati, der nach einem Wind benannt wurde. Eine Praxis die man lange fortgeführt hat und die einige der berühmtesten Autonamen hervorgebracht hat.

Der Mistral bekam ein neu entwickeltes Chassis, dass wesentlich kürzer als das des 3500 GT Touring war. Man griff dabei auf Erfahrungen aus dem Bau des Maserati Birdcage zurück und entwickelte eine aufwendigere Kastenrahmen Konstruktion. So konnte im Vergleich zum klassischen Rahmen des 3500 GT deutlich Gewicht eingespart werden. Das Leergewicht des Mistral lag bei 1200 km, während der 3500 GT noch ca. 200 kg mehr wog.

Als Motorisierung wurde der 3.5 Liter große Sechszylinder übernommen, der  235 PS (172 kw) leistete. Dieser Motor basierte auf den legendären Maserati Rennmotoren und wurde im Mistral mit einer Lucas Einspritzanlage kombiniert. 1964 wurde dann der Hubraum auf 3.7 Liter vergrößert und der Wagen leistete dadurch 245 PS (180 kw). Ab 1966 wurde dann noch wahlweise eine 4.0 Liter Version mit 255 PS (186 kw) angeboten.

Übertragen wurde die Kraft durch ein bewährtes ZF-Fünfgang Getriebe und verzögert wurde er über vier Scheibenbremsen.

Die Karosserie ist bei den frühen Exemplaren komplett aus Aluminium gefertigt. Ab 1967 wurden dann die Karosserie aus Stahlblech gefertigt und nur noch die Türen und die Hauben waren aus Aluminium.

Der Mistral wurde von 1963 bis 1970 gebaut. Neben dem Coupé war auch noch ein Spider erhältlich. Insgesamt wurden nur 828 Coupés in 7 Jahren gebaut.

Unser Exemplar wurde laut dem vorliegenden Maserati Certificate of Origin im Oktober 1965 gebaut. Die Farbkombination ab Werk war „Verde Bosco“ mit Leder im Farbton „Senape“, also ein dunkles grün mit beigem Leder.

Die Auslieferung erfolgte dann in Italien im Dezember 1965 und der Wagen soll, laut Angaben des Vorbesitzers dort bis circa 1980 beim Erstbesitzer in der Nähe von Mailand gewesen sein.

1984 wurde der Wagen dann in die USA an Alfred La Femina aus der Nähe von Long Island verkauft und dort von 1984-1985 restauriert. Die Farbkombination wurde damals auf rot mit beigem Leder geändert.

Im Februar 1986 zog Mr. La Femina dann nach Würzburg in Deutschland und nahm den Wagen mit.

Bereits damals war der Wagen mit den sehr schönen 16 Zoll Speichenrädern ausgerüstet, was in einem Dekra Fahrzeugpass aus 1986 sehr gut dokumentiert ist.

Ende 1988 wurde der Wagen dann von einem bekannten Deutschen Unternehmer und Autosammler gekauft, der den Wagen noch bis 1993 bewegt, ihn dann abmeldete und in seine Sammlung stellte. Dort stand der Wagen, neben vielen anderen Ikonen des Automobilbaus, in einer beheizten und belüftete Halle unter besten Bedingungen.

Der jetzige Eigentümer kaufte den Wagen dann 2014 aus der Sammlung und entschied sich aufgrund der Historie, der „matching numbers“ und der guten Substanz dafür, den Wagen als Basis für eine äußert umfangreiche Restaurierung zu nehmen. Die Arbeiten wurden durch einen sehr erfahrenen deutschen Fachbetrieb durchgeführt und es wurden keine Kosten und Mühen gescheut um den Wagen in einen Neuzustand zu versetzen. Anders als bei vielen anderen Mistrals wurde dabei nicht nur die Lackierung und das Interieur erneuert, sondern es wurde das gesamte Fahrzeug überarbeitet. Dementsprechend sieht der Wagen von unten aus wie von oben.

Alle Arbeiten sind sauber dokumentiert worden.

Bei der Farbgebung orientierte sich der Eigentümer an der Mistral Farbpalette und wählte für die Außenfarbe das Silber „argento auteuil metallizzatto“. Das Farbmuster dafür wurde über die Kontakte des Maserati Archivars von einer italienischen Firma geliefert.  Für die Innenfarbe wurde ein dazu passendes mittelbraunes Leder gewählt.

Die 16 Zoll Felgen wurde beibehalten, da sie schon seit Jahrzehnten montiert sind und auch weil Sie neben der schönen Optik für ein verbessertes Fahrverhalten sorgen.

Der Wagen wurde seit der Restaurierung nur knapp 800 km bewegt und befindet sich dementsprechend in einem sehr guten Zustand.

Der Wagen kann nach Absprache gern besichtigt werden.

Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie an weiteren Informationen und einer detaillierten Zustandsbeschreibung interessiert sind.

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